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„Forschung schafft Zukunft“: Minister Füracker besucht den TC Parsberg-Lupburg

„Vorzeigebeispiel“ für Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

„Forschung schafft Zukunft! Gerade auch fernab der großen Metropolen müssen wir innovativen Köpfen die Möglichkeit zur Zusammenarbeit bieten. Der Technologie Campus Parsberg-Lupburg ist hier ein Vorzeigebeispiel“, sagt Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. Über aktuelle Forschungsprojekte in den Bereichen Medizin, Landwirtschaft und Industrie tauschte sich Füracker vor Ort aus mit dem Präsidenten der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg), Prof. Dr. Ralph Schneider, Anton Schmailzl, dem operativen Leiter des TC Parsberg-Lupburg, sowie forschenden Professoren aus dem Team der wissenschaftlichen Leitung.

Der Technologie Campus hat derzeit 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit in den drei Jahren seit seiner Gründung ein beachtliches Wachstum zu verzeichnen. „Mit dieser Entwicklung ist bald die Auslastung erreicht“, sagte Anton Schmailzl. Derzeit würden zusammen mit Firmenpartnern 14 Forschungsprojekte vorangetrieben. Das Gesamtvolumen der öffentlichen Förderung liegt bei 3,9 Millionen Euro.

„Unsere Hochschulen leisten mit hochqualifizierter Arbeit und Lehre einen essentiellen Beitrag für eine starke Entwicklung Bayerns als Wirtschaftsstandort. Insbesondere im Rahmen der Hightech Agenda unterstützt der Freistaat diese wichtige Arbeit“, sagte Albert Füracker. Der Technologie Campus Parsberg-Lupburg sei mit einer Vielzahl laufender Projekte in den unterschiedlichsten Bereichen wie der Medizin, Landwirtschaft oder Industrie „ein wertvoller Impulsgeber für die gesamte Region“, so der Finanz- und Heimatminister.

Prof. Dr. Ralph Schneider, Präsident der OTH Regensburg, machte im Gespräch mit Albert Füracker deutlich, dass ihm „die Optimierung des Wissenstransfers zwischen Hochschule und Industrie“ sehr am Herzen liege. Die OTH Regensburg verstehe sich als Partnerin von Wirtschaft und Gesellschaft in ganz Ostbayern. Der Technologie Campus Parsberg-Lupburg spiele hierbei eine bedeutende Rolle, sei ein integraler Bestandteil der Hochschule. Die OTH Regensburg sei stets „offen für weitere Kooperationen“.

Prof. Dr. Wolfgang Baier, Schneiders Vorgänger im Amt des Präsidenten, lobte die rasante Entwicklung des gemeinsam mit der Technischen Hochschule Deggendorf betriebenen Forschungsstandorts: „Die Menschen am Campus stehen für dessen Erfolg.“ Trotz der Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie habe das Team um Anton Schmailzl und die wissenschaftliche Leitung in den vergangenen drei Jahren zahlreiche Kooperationen mit regionalen und überregionalen Unternehmen auf die Beine gestellt.

„Die Dynamik und der Enthusiasmus hier sind auf allen Gängen spürbar“, meinte auch Parsbergs Bürgermeister Josef Bauer. Und: „Zwei Hochschulen auf einem Campus, dazu ein digitales Gründerzentrum – was will man mehr?“

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