Potenziale der DED-Technologien für den Druckbehälterbau
Den Auftakt am 08. Oktober 2026 macht Prof. Dr. Anton Schmailzl mit einem Überblick über die Potenziale verschiedener DED-Technologien für den Druckbehälterbau.
Im Fokus stehen Verfahren wie WAAM, SAAM, LMD und WEBAM. Neben einer Vorstellung der jeweiligen Technologien werden deren Vor- und Nachteile bewertet und konkrete Einsatzmöglichkeiten für die Fertigung von Bauteilen im Druckbehälterbau aufgezeigt. Der Vortrag vermittelt einen umfassenden Überblick über aktuelle technologische Entwicklungen und zeigt auf, welche Chancen die additive Fertigung für die Branche bietet.
Verfahrensprüfung nach prEN 13445-14 für ein DED-Bauteil
Im zweiten Fachvortrag beleuchtet Moritz Koller, am 09. Oktober 2026, die Anforderungen an die Verfahrensprüfung und Zertifizierung additiv gefertigter Bauteile.
Anhand eines mit SAAM hergestellten Flansches wird die Vorgehensweise bei einer Zertifizierung nach prEN 13445-14 praxisnah erläutert. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über die wesentlichen Kostenfaktoren und Rahmenbedingungen, die bei der Zertifizierung von DED-Bauteilen zu berücksichtigen sind. Der Vortrag bietet damit wertvolle Orientierung für Unternehmen, die additive Fertigungsverfahren in regulierten Anwendungsbereichen einsetzen möchten.
Praxisnahes Wissen für die Zukunft der additiven Fertigung
Die beiden Vorträge ergänzen sich ideal: Während der erste Vortrag die technologischen Möglichkeiten und Anwendungsfelder von DED-Verfahren in den Mittelpunkt stellt, zeigt der zweite Vortrag auf, wie diese Bauteile den Weg in die praktische und normkonforme Anwendung finden können.
Teilnehmende erhalten damit einen ganzheitlichen Einblick in die Chancen, Herausforderungen und Anforderungen der additiven Fertigung im Druckbehälterbau – von der Technologieauswahl bis hin zur erfolgreichen Zertifizierung.
Veranstaltungsinfos:
08. - 09. Oktober 2026
TÜV SÜD
Gebäude Algorithmus, Raum Marie Curie
Rüdesheimer Str. 10
80686 München
Nutzen Sie die Gelegenheit, von der Expertise des Technologie Campus Parsberg-Lupburg zu profitieren, aktuelle Entwicklungen kennenzulernen und sich mit Fachkolleginnen und Fachkollegen auszutauschen.