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Tiefe Einblicke: 3D Scanner am Campus ermöglicht 360° Bilder

Der Technologie Campus hat sein Maschinen-Sortiment um einen 3D-Scanner erweitert, welcher nach dem Scan 360° Bilddaten liefert.

Diese können anschließend als Vektordaten in CAD-Programmen aufbereitet werden. „Gerade für Industriepartner ist der 3D Scanner im Bereich der Qualitätssicherung besonders interessant. Man kann z.B. am Anfang einer neuen Produktion die Produktqualität mittels SOLL und IST Vergleich anhand CAD Daten auf 10 Mikrometer genau vergleichen“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Andrey Prihodovsky, Mitglied der wissenschaftlichen Leitung am Technologie Campus.

Vor kurzem gab es am Technologie Campus eine ganz besondere Anfrage: Herr Anton Schweizer, ein 92 jähriger, regionaler Künstler schnitzte per Hand ein Modell der Parsberger Burg. Das Burgmuseum wollte dieses Modell zu Ausstellungszwecken nachproduzieren und hat sich hierzu an den Campus gewandt. Aus einem handgeschnitzen Holzmodell wurde durch den Scan eine getreue Nachbildung aus dem 3D Drucker.

Für den Campus ist dies kein Problem: Der neue 3D-Scanner hat die Möglichkeit komplexe Formen sowie große Messobjekte mit einer rückführbaren Genauigkeit per Klick 360° zu erfassen. „Der 3D Scanner ist wirklich kinderleicht zu bedienen. Wie bei einem Drucker legt man sein Messobjekt rein und drückt auf einen Knopf. Anstelle eines Blatt Papiers kommt hier ein 360° Bild auf dem Computer an, das als CAD Datei exportiert und weiterverarbeitet werden kann. Das spart Zeit und Kosten“, so Johannes Feulner, Techniker am Technologie Campus.

Neben den 3D Scanner gibt es am Campus noch zahlreiche weitere Gerätschaften zur Prüfung von Materialien und Bauteilen auf Herz und Nieren. Aber auch Möglichkeiten zur Produktion und Bearbeitung, wie zB ein Laserlabor mit einem 5KW Laser sowie diverse 3D Drucker für additive Fertigung. Firmen haben die Möglichkeit auf die Geräte und das Experten-Know how des Campus zurückzugreifen und ihre Produkte, Bauteile und Geräte bearbeiten oder prüfen zu lassen.

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