Marterl, Wegkreuze, kleine Kapellen und eine große Wallfahrtskirche geben dieser ca.35 km langen Fahrradroute ihren Namen. Steigen Sie auf!
Start ist die Kapelle am Marktplatz. Vorbei am Bezirkskrankenhaus II streben Sie Parsbergs größten zusammenhängenden Waldgebiet zu, dem "Staatswald". Auf gut befestigten Forstwegen erreichen Sie den Weiler Kripfling und radeln auf einer Teerstraße weiter nach Willenhofen.
Hier laden die Gaststätten "Altes Brauhaus" und "Kinskofer" zur ersten Rast ein. In Höhe der St.-Mauritius-Kirche überqueren Sie die Bundesstraße 8 und folgen den teilweise geschotterten Flurbereinigungswegen nach Herrnried mit der Kirche "Mariä Heimsuchung" und dem Gasthaus Lang. Sollten Sie noch keiner Stärkung bedürfen, bleiben Sie einfach auf der an Herrnried vorbeiführenden Straße und fahren weiter bis zur Ortseinfahrt von Eckerding/Hamberg, einem Ortsteil des Marktes Breitenbrunn. Hier biegen Sie links ab in Richtung Eichlberg.
Auf einer beherrschenden Höhe nähern Sie sich der barocken Wallfahrtskirche zur "Heiligen Dreifaltigkeit". Sie zu besichtigen, sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Von der Höhe des Eichlberges haben Sie zudem das herrliche Panorama der südlichen Oberpfalz vor sich.
Umrunden Sie dann das Gotteshaus und fahren bergab weiter in Richtung Tiefenhüll. Zur Einkehr empfiehlt sich hier das Gasthaus Mirbeth, ein urgemütlicher ländlicher Gasthof.
Über Tiefenhüll gelangen Sie nach Berletzhof. Kurz vor dem Ortsende biegen Sie links ab und radeln weiter bis auf die Höhe des Weilers "Engelhöfe".
Von hier sind es ca. 100 Meter bis zur Bundesstraße 8, der Sie aber nur etwa 300 Meter folgen, bis Sie an einen Parkplatz kommen, der in einer weitgezogenen Kurve liegt. Direkt am Parkplatz mündet ein Weg in den Wald (nicht für Rennräder geeignet), dem Sie nun folgen. Durch typischen Oberpfälzer Mischwald mit Fichten, Tannen, Eichen, Ahorn, Eschen und Buchen fahren Sie bis nach Mausheim.
Auch hier bietet sich wieder Rast in der Kirche (Hl. Thekla) und im Wirtshaus an (Gasthof Rödl). An der Dorfkirche vorbei, unter dem Bahndamm hindurch, kreuzen Sie die Ortsverbindungstraße und gelangen in das Labertal zur Königsmühle.
Für Naturfreunde tut sich eine faszinierende Landschaft auf. Die typischen Trockenhänge des Oberpfälzer Jura wechseln mit bewaldeten Höhen rechts und links ab. Dazwischen liegen große Feuchtbiotope und teilweise landwirtschaftlich genutzte Flächen. Kurz nach der Pexmühle biegen Sie links ab und erleben Natur pur im sog. Seetal.
Einen See suchen Sie allerdings vergeblich, denn der Flurname rührt vom Ortsnamen See her. Weiter geht es über Niederhofen, See (St.Martin) nach Seibertshofen.
Gegenüber der Dorfkapelle führt der Weg links zurück ins Labertal zum Weiler "Fischhaus". Nach einer Brückenüberquerung bleiben Sie an der Laber bis "Wieslbruck." Hier können Sie zuschauen, wie auch heute noch mit Wasserkraft große Baumstämme gesägt werden.
Über Eggenthal, Degerndorf, geht es zurück nach Parsberg.





